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3. Ausgabe des Kerns informiert ist online - Bildung als Lebensaufgabe

Neuste Ausgabe des Kerns informiert ist online und wird in den nächsten Tagen in die Haushaltungen der Einwohnergemeinde Kerns verteilt.

Vorwort der 3. Ausgabe des Kerns informiert von Pius Hofer, seit 1. Juli 2017 Vorsteher des Departements Bildung, Kultur & Sport

>>> Link zur aktuellen Ausgabe des Kerns informiert (hier klicken) oder siehe ganz unten

Geschätzte Kernserinnen & Kernser
Am frühen Nachmittag des 21. Mai habe ich erfahren, dass mich das Kernser Stimmvolk in den Gemeinderat gewählt hat. Das hat mich sehr gefreut, und für das grosse ausgesprochene Vertrauen bedanke ich mich herzlich! In der Folge durfte ich per 1. Juli die Leitung des Departements Bildung, Kultur & Sport übernehmen und bin in dieser Funktion auch Präsident des Schulrats.

Grosse Aufgabe
Die Schule ist für eine Gemeinde wie Kerns eine enorm grosse, wichtige und zentrale Aufgabe. Die Schule steht buchstäblich mitten im Dorf, sie steht aber auch mitten im Leben. In der einen oder anderen Form sind alle von der Schule betroffen oder kommen mit ihr in Berührung: sei’s als Schülerin oder Schüler (SuS), sei’s als Eltern, sei’s als Mitarbeitende, als ehemaliger Schüler, als Stimmbürgerin oder nicht zuletzt als Steuerzahler. Die schieren Zahlen rund um die Schule Kerns sind beeindruckend: Rund 90 Personen in 60 Vollzeitstellen betreuen 770 SuS in 42 Klassen, die auf 6 Schulhäuser in 2 Dörfern verteilt sind. Das beansprucht jährlich ein Budget von 11 Mio Franken, was etwa der Hälfte unseres Gemeindeetats entspricht.

Der Hauptteil des Schulauftrags und damit des Budgets ist von der kantonalen Gesetzgebung her vorgegeben, und der Handlungsspielraum für die Gemeinde ist entsprechend gering. Dennoch ist es selbstverständlich die Aufgabe der Beteiligten, laufend das bestmögliche Kosten-Nutzen Verhältnis anzustreben und die Ausgaben im Bereich Bildung im Griff zu behalten.

Erlangen von Kompetenzen
Punkto Nutzen und Qualität bin ich persönlich von der Schule Kerns überzeugt. In ihrer täglichen Arbeit leisten die Lehrpersonen und die Schulleitung einen bedeutenden Beitrag zur positiven Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Zusammen mit den Erziehungsberechtigten und dem ganzen Umfeld begleiten sie ein Kind während zehn oder elf Jahren, in denen es vom vierjährigen Kleinkindergärtler zum jungen Erwachsenen an der Schwelle zum Berufsleben heranwächst. Das beinhaltet viel mehr als das Vermitteln von reinem Wissen. Selbstverständlich gehören Grundkompetenzen wie Rechtschreibung und Mathematik dazu, sie reichen in einer immer komplexeren und sich immer schneller wandelnden Zeit aber nicht aus. Vielmehr gilt es, den Kindern und Jugendlichen in einem positiven Umfeld vielfältige Kompetenzen mit auf den Weg zu geben, die sie für den weiteren Schul-, Berufs- und Lebensweg befähigen.

Lebenslanges Lernen
Das Lernen hört am Ende der Schulzeit nicht auf; mit dem Schulabschluss beginnt das lebenslange Lernen erst recht. Die Welt in unserer Zeit ändert sich rapide. Politische, soziale und gesellschaftliche Veränderungen beeinflussen unseren Alltag. Die globale Vernetzung und Migration, der Klimawandel und die rasante Digitalisierung haben einen markanten Einfluss auf unser ganzes Leben. Nur eine gute Bildung und die Fähigkeit des ständigen Weiterlernens ermöglicht es uns, trotz oder besser dank den Veränderungen einen hohen Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Schon vor langer Zeit erkannte man, dass Wissen unser wichtigster Rohstoff ist. Diese Weisheit gilt mehr denn je, wobei man den Begriff „Wissen“ vielleicht mit „Gewusst-wie“ ergänzen sollte. Zukunftsängste sind trotz der markanten Veränderungen nicht angebracht, wenn wir uns der Entwicklung nicht verschliessen. Einerseits verändert beispielsweise die Digitalisierung verschiedene Berufsbilder oder bringt sie zum Verschwinden, andererseits entstehen dadurch auch Chancen in neuen Branchen und Berufen. Gerade für ländliche Gegenden wie unsere können moderne Formen der Fertigung, Dienstleistungserbringung und Zusammenarbeit äusserst positiv sein.

Stetige Veränderungen
Im anlaufenden Schuljahr 2017/18 vollzieht die Schule Kerns die letzten Schritte zur Einführung des Lehrplans 21. Dieser versucht, den oben beschriebenen Anforderungen gerecht zu werden. Aber auch der modernste Lehrplan wird irgendwann veraltet sein. Der stete Wandel in der Schule und im Alltag wird sich fortsetzten. Es ist eine Aufgabe des Schulrats, sich frühzeitig und vorausschauend mit dem Wandel zu befassen und die Strategie für die Entwicklung der Schule mitzugestalten. Zusammen mit allen Akteuren trägt seine Arbeit dazu bei, dass Kerns dank einer zeitgemässen, tragfähigen Schule sympathisch, fortschrittlich und kernig ist und bleibt, wie es unser Gemeindeleitbild vorgibt.

midänand und fyränand
Unter diesem Motto packen die SuS und die Lehrerschaft das neue Schuljahr an. Viel Arbeit und viele Aufgaben warten auf sie, aber sicher auch ansteckende Lebensfreude und jede Menge Spass. Mein Dank gilt all jenen, die sich in irgendeiner Form für die Schule Kerns einsetzen und für das gute Gelingen einstehen.

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Pius Hofer
Pius Hofer, Vorsteher Departement Bildung, Kultur & Sport

Dokument Kerns_informiert_Nr._3-17.pdf (pdf, 31604.8 kB)


Datum der Neuigkeit 9. Aug. 2017
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